Corona Alltagshelden

Alltagshelden · Polizei

© 2020 · Bildrechte liegen bei der bayerischen Polizei · © 2020 Foto: Stephan Hille

Die bayerische Polizei ist ein Garant für Sicherheit und immer erreichbar, wenn Sie gebraucht wird. Man kann sie mögen, oder nicht – aber man muss sie AKZEPTIEREN, sie RESPEKTIEREN. Und weil auch in jeder Polizistin und in jedem Polizisten auch ein MENSCH ist, sie/er auch Familie, Freunde und ein Privatleben außerhalb der Uniform hat, ist es eine zwingende Selbstverständlichkeit, Polizistinnen und Polizisten immer auch als Menschen zu sehen, und nicht als BÖSEWICHTE.

Für die kriminelle Brut ist dass natürlich ein Ärgernis, wenn plötzlich die Polizei da ist und die einen oder anderen BÖSEWICHTE bei Straftaten erwischen. Dies ist nur eine Aufgabe von vielen, die die Polizei täglich zu erfüllen hat, damit wir alle SICHER sein können.

Ich bin der Meinung, und davon bin ich privat wie beruflich überzeugt, dass die Polizei durchaus mal eine härtere Gangart gegenüber der Bevölkerung anwenden sollte, um sich den RESEPKT zu erkämpfen.

Denn im Ernstfall schreien immer die am lautesten, die die Polizei ablehnen. Und doch bestätigen gerade solch Klientel, dass die Polizei wichtig und richtig ist – überall zu jeder Zeit.

Wir wünschen…

… der POLIZEI Augsburg, Schwaben, Bayern und in ganz Deutschland …. Kraft. Denn die Polizei ist (neben Rettungsdiensten und freiwilligen Helferinnen/ Helfern) hart am Limit. Und ich danke all jenen, die in dieser Krisenzeit mit Volldampf voraus gehen.


Alltagshelden · Rettungsdienst

 

 

© 2020 Foto: Stephan Hille

Wenn der Rettungsdienst unermüdlich arbeitet

Fast zufällig ist uns dieser Rettungsdienst vor die Linse gelandet, als dieser bei einem Einsatz war.

Wir baten die Rettungssanitäterin um Erlaubnis, ihr Einsatzfahrzeug fotografieren und für meine Rubrik „Alltagshelden“ verwenden zu dürfen.
Natürlich unter Voraussetzung, Kennzeichen und anderen Kennummern zur zweifelsfreien Zuordnung zu entfernen.

Versprochen ist Versprochen … und da stellt sich keinerlei Fragen nach dem „Wieso?!

Warum Rettungsdienste für mich Alltagshelden sind

Auch ohne Corona-Krise leistet der Rettungsdienst eine Bärenarbeit. Sie muss Betrunkene aufnehmen, schwerstverletzte und/ oder verunfallte Personen, psychisch Kranke, suizid-gefährdete Menschen, schwerkranke- dem Tode nahe stehende Personen und ähnliche teilweise schon alltägliche Situationen.

Manchmal, und damit auch leider, rücken die Rettungsdienste völlig sinnlos aus. Falscher Alarm! Das kostet Zeit, in der der Rettungsdienst vielleicht anderswo jemanden in einer Notlage helfen könnte. Der Notruf wird all zu oft missbraucht, oder man ruft wegen „NICHTS“ den Rettungsdienst an. Oder wegen Wehwehchen, die auch ein Hausarzt hätte behandeln können.

In der Corona-Krise aber kommen die Rettungskräfte, wie die Polizei und andere Notrufeinrichtungen, schnell an die Leistungsgrenze … denn irgendwann kann ein Körper einfach nicht mehr durchalten. Und wenn sich Rettungsdienste auch noch wüste Beleidigungen, Anfeindungen, tätliche Angriffe und co. gefallen lassen müssen … so muss ich mich darüber sehr wundern, dass die Rettungsdienste trotz allem immer da sind, wenn sie wirklich gebraucht werden.

Deshalb ist der Rettungsdienst für mich ein Alltagsheld!


Alltagshelden · Feuerwehr

© 2020 · Bildrechte liegen bei Berufsfeuer Augsburg · © 2020 Foto: Stephan Hille

Bildeigentum: © 2020 · Berufsfeuerwehr Augsburg / Stadtfeuerwehrverband Augsburg e.V. | Symbolbild: Volvo F1 · Foto: Stephan Hille

Die Berufsfeuerwehr, und damit alle Augsburger Feuerwehren, sind meine Alltagshelden, weil sie auch zur Corona-Zeit für die Menschen da ist, die in Not geraten sind.

Da darf man schon stolz sein, auf die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner. Sie sind es, die jeden Tag sofort alles stehen und liegen lassen. Sie rücken aus wenn es brennt, wenn jemand in eine missliche Lage geraten ist, bei Verkehrsunfällen und auch bei allen anderen Nortufen.

Aber es ist bekannt, dass Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner immer wieder Ziel von Hohn und Spott wurden. Sie wurden/ werden beschimpft, beleidigt, angegangen und was weiß ich nicht alles. Dabei leisten sie unermüdlich großartiges! Sie verdienen es, anerkannt, gewürdigt und respektiert zu werden. Denn sie sind, wie Rettungsdienste und Polizei sowie alle anderen Nortufeinrichtungen, zu JEDER TAGES– und NACHTZEIT für UNS ALLE da.

In der Corona-Krise einmal mehr. Denn auch die Feuerwehren kämpfen an der Front, geben jeden Tag auf’s neue 110% und erfahren nicht immer die zustehende Dankbarkeit und Anerkennung.

Ein Dankeschön

Ich wünsche der Berufsfeuerwehr Augsburg und allen anderen Feuerwehren (besonders den tapferen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern) Kraft und Hoffnung, diese Krise zu überstehen. Denn die Feuerwehren sind unermüdlich für Augsburg und somit für die Augsburgerinnen und Augsburger zur Stelle, wenn sie gebraucht werden.
An dieser Stelle möchte ich mein Dankeschön an die Berufsfeuerwehr Augsburg und alle anderen Feuerwehren richten, ein Dankeschön dafür, dass Ihr weiter macht, mutig Tag für Tag 110% leistet und einfach für Uns Alle da seid.


Alltagshelden · SWA

Bildeigentum: © 2020 · SWA Augsburg | Symbolbild: Mercedes Benz O’530G NGT CNG im SWA Design · Foto: Stephan Hille

Die SWA sind meine Alltagshelden, weil die SWA nonstop für die Augsburgerinnen und Augsburger unterwegs ist.
Klar, man könnte meinen dass das deren tägliche Aufgabe ist, dem ist auch insoweit nicht zu widersprechen.

Und doch muss man sich vor Augen führen, dass die SWA (damit meine ich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) trotz Corona-Krise früh morgens mit der Arbeit beginnt, und irgendwann in der Nacht wieder aufhört. Und dann darf nicht vergessen werden, dass es eventuell manchen Bus- und Tram Fahrerinnen und Fahrern im Herzen weh tut, wenn ihre Fahrzeuge leer bleiben. Sie also völlig allein ihre Fahrten absolvieren. Und als wäre dass nicht genug, dürfen die Fahrerinnen und Fahrer sowie andere SWA-Mitarbeiter keinen direkten Kundenkontakt aufnehmen.

Beträchtlicher Schaden zu erwarten?!

Ein weiteres dürfte dem Corona zu verdanken sein, dass die „Schwarzfahrer“ sich dies zu Nutze machen werden. Denn als würde der SWA nicht genug Gelder entgehen durch Schwarzfahrer, sind zurzeit wenig bis keine Fahrscheinprüfer mehr unterwegs.

Es wäre auch zu schön um wahr zu sein, würden jene Leistungserschleicher ausnahmsweise mal fair sein, und Tickets vor Fahrtantritt entrichten. Ein Frommer Wunsch den alle Verkehrsgesellschaften haben dürften.

Erst im vergangenen Jahr hat die SWA für teures Geld die neue Busflotte erstanden, noch wenige Jahre zuvor die neue Tram-Flotte. Das da jetzt Corona ankommen musste, ist denkbar schlecht.

Ein Dankeschön

Ich wünsche der SWA Kraft und Hoffnung, diese Krise zu überstehen. Denn die SWA arbeitet unermüdlich für Augsburg und somit für die Augsburgerinnen und Augsburger.
An dieser Stelle möchte ich mein Dankeschön an die SWA richten, ein Dankeschön dafür, dass die SWA weiter macht, mutig Tag für Tag 110% leistet und einfach für Uns Alle da ist.


Alltagshelden · AVV

Bildeigentum: © 2020 · Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund GmbH | Symbolbild: MAN Lions City A21 EEV im AVV Design · Foto: Stephan Hille

Die AVV sind meine Alltagshelden,weil die AVV Fahrerinnen und Fahrer (sowie alle weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) Tag für Tag Menschen abholen und an ihre Ziele bringen – auch in der Corona Krise..

Und wie bei den SWA Bus- und Tram, Kontaktverbot. Dabei sind die Fahrerinnen und Fahrer gern für ihre Fahrgäste Ansprechpartner. So aber dürfte es der/den eine/n oder andere/n Fahrerin/ Fahrer im Herzen weh tun, nicht mit den Fahrgästen in Kontakt treten zu dürfen, um sich und andere vor Infektionen zu schützen.

Einsame Touren

Sowohl bei der SWA wie auch beim AVV sah ich immer wieder leere Fahrzeuge. Busse die einsam ihre Routen absolvieren, wo sich sicherlich die eine oder andere Fahrerin/ der eine oder andere Fahrer sich wünscht – dass endlich ein Fahrgast an irgendeiner Haltestelle wartet und mitkommt – auf Reisen – wohin auch immer.

Derzeit ist es aber ungewohnter/ ungewollter Alltag. Und solange Politik und Behörden derartige Beschränkungen aufrecht erhält, wird sich dieses tägliche Bild nicht ändern.

Da es für Leistungserschleicher ohnehin schwer war, mit dem AVV „schwarz“ zu fahren, so dürfte es in der Corona Krise vielleicht leichter fallen. Der dadurch entstehende wirtschaftliche Schaden dürfte die AVV kurz über lang hart treffen. Es wäre auch ein echtes Wunder, wenn die Ticketverweigerer loyaler werden würden, und gerade in der jetzigen Zeit, ehrliche Fahrgäste würden. Ein Frommer Wunsch, den sich beinahe alle Verkehrsgesellschaften teilen.

Ein Dankeschön

Auch den Damen und Herren AVV wünsche ich Kraft und Hoffnung, diese Krise zu überstehen. Denn die AVV arbeitet unermüdlich, wie alle regionalen Verkehrsbetriebe, für Augsburg Stadt und Land und somit für die Augsburgerinnen und Augsburger und damit auch für alle Menschen in Schwaben/ Bayern.
An dieser Stelle möchte ich mein Dankeschön an die AVV richten, ein Dankeschön dafür, dass die AVV weiter macht, mutig Tag für Tag 110% leistet und einfach für Uns Alle da ist.


Alltagshelden · Justiz

©2020 Bayerisches Staatsministerium der Justiz

Die bayerische und schwäbische Justiz dürfte in Zeiten von Corona mehr Hartliner als „normal“ arbeitende und funktionierende Behörde sein, als so manch einer sich wagt, eine Illusion darüber zu machen.

Als wäre die Justiz nicht schon genug damit beschäftigt, Streitigkeiten zu schlichten, Verbrecher zu verurteilen und einfach für Recht zu erkennen, nein, da laufen die Angestellten der Justiz sogar Gefahr, sich selbst mit dem CoVid-19 Virus anzustecken.

Da schwenke ich den Blick in die Richtung der Justizvollzugsanstalten.

Da sind nicht nur dutzende Häftlinge die ihre Strafen verbüßen, sondern da sind Justizwachen, Ärzte und Psychologen sowie Sozialarbeiter die relativ engen Kontakt zu den Insassen haben/ haben müssen. Nicht auszumalen wie schnell da so ein Virus sich verbreiten kann, zumalen klar wurde, dass die Verläufe einer Infektion ganz unterschiedlich sein können.

 

©2020 Bayerisches Staatsministerium der Justiz

 

Zustände wie in „The Walking Dead“

Ich stelle mir Haftanstalten immer so vor, dass in den Gängen ab und mal was los ist. Häftlinge treffen sich zum Kaffee, zum ratschen, zum Kartenspiel oder Wachen bringen die Post oder ein Insasse wird vom Arzt besucht oder abgeholt zum Arztbesuch. Aber auch die Hausmeister, die eine Justizvollzugsanstalt am laufen halten, möchte ich würdigen, denn sie müssen auch dann etwas reparieren, wenn etwas kaputt gegangen ist, kaputt gemacht wurde oder ausgefallen ist.

©2020 Bayerisches Staatsministerium der Justiz

Aber dass ein Gang so leer sein könnte, ist ungewohnt. Und das scheint, in der Krise auch das einzig wirksame Rezept zu sein, sich und andere zu schützen.

Das Bild oben zeigt einen Gang in einer Justizvollzugsanstalt. Diese Grafik entstand, als diese Justizvollzugsanstalt noch in ihrer Bauphase war.

Mein Dankeschön an die Justiz

Selbst wenn ich selbst vor Gericht stehen würde, weil ich etwas gemacht habe was nicht richtig war, werde ich die Justiz immer mit Anstand und Respekt begegnen. Es wird mich daran erinnern, wie hart der Beruf sein kann.

Ich danke den Bayerischen Staatsministerium der Justiz für die Bilder, und richte zugleich meinen Dank auch an alle Richterinnen und Richter, Justizangestellten, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte und auch sonst die, die mit und für die Justiz tätig sind… die trotz Corona für Recht und Gesetz einstehen, unermüdlich arbeiten auch wenn die Akten sich ins unendliche stapeln dürften. Ich wünsche der Justiz (und alle die für die Justiz tätig sind) Kraft und Hoffnung, die Corona Pandemie zu überstehen.

Ich appelliere an diese Stelle auch an die Bürgerinnen und Bürger, die Justiz zu würdigen, als eine wichtige und richtige Instution für den erhalt der Demokratie und Schutz unser Aller. Denn die Justiz ist ein Hardliner was die tägliche Arbeit betrifft, vor allem in der aktuellen Situation einmal mehr deutlich geworden.

 

Weitere Bilder der bayerischen Justiz

 

 

©2020 Bayerisches Staatsministerium der Justiz

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